Ars ex machina – Navigation im Unsichtbaren

Was der Künstler Martin Oeggerli unter dem Raster-Elektronenmikroskop findet scheint so weit von der wirklichen Welt entfernt zu sein, wie die Kulisse eines Science Fiction Films. Die aufwendige Dramaturgie von Oeggerlis unsichtbar kleinen Enthüllungen entreißt das vordergründig sachliche Naturabbild der wissenschaftlichen Betrachtung und führt es einer rein künstlerischen, genussvollen Benutzung zu. Mit diesen mehrfach preisgekrönten Grenzgängen verschmelzen Kunst und Wissenschaft zu einer Einheit und lassen uns Staunen über die verschwenderische, ungeahnte Schönheit der Dinge im Kleinsten.

 

Ulrike Pennewitz, Berlin, am 24. Mai 2015

Universitätsaugenklinik Tübingen (permanente Installation)


Immun Zentrum Zürich (permanente Installation)


EUROIMMUN Luzern (permanente Installation)